Archiv der Kategorie: Technik und Übungen

Tutorial 4 – Beweglichkeit und Koordination

Mit dem 4. Tutorial kommt langsam Bewegung ins  Spiel. Es sind dies die Übungen 12 bis 14. 12. Hände winden Die Drehung aus der Hüfte zusammen mit der Hand- und Armbewegung aktiviert den Dai-Mai, den Gürtelmeridian. Wenn die Perikard- und 3FErwärmer-Punkte oberhalb des Handgelenkes sich berühren, werden diese beiden Meridiane aktiviert, so dass bei Herzproblemen Linderung verschafft werden kann. Gut bei: Schmerzen in Händen, Fingern; Herzkrankheiten, Blutkreislauf, beruhigend, Stabilität, Weiterlesen [...]

Tutorial 3: Bewegte Ruhe

Nach den dynamischen Sequenzen aus Tutorial 2 mit den Übungen 4 bis 7 folgen nun einige ruhige. Wir kommen dabei an einem sehr wichtigen Punkt vorbei: dem Baihui auf der Kopfmitte. Er entspricht auch dem Kronenchakra aus der indischen Philosophie. Dies passiert bei den Übungen 8 bis 11: Aufnahme+Verteilung von Yin- und Yang-Energie Aktivierung von Perikard und 3fach-Erwärmer Steigerung der Beweglichkeit: Gelenke, Finger, Nacken, Schultern, Rippen, Blase, Rücken Aktivierung der "Wundermeridiane": Weiterlesen [...]

Tutorial 2: Dynamik

Für viele klingt Qigong und Dynamik so konträr wie Wasser und Raubkatze. Das ist das Schöne an der Wildgans: Da es die heilende, gesund erhaltende Vorbereitung für eine Reihe von Kampfkunsttechniken aus der Dayan-Reihe ist, ist es sehr bewegt, dynamisch und abwechslungsreich, um den ganzen Körper vorzubereiten und u.A. geschmeidig und reaktionsschnell zu machen. Eine alte Regel besagt: Wer einen anderen niederstrecken können will, muss zuerst lernen, wie er ihn wieder heilt. In diesem Tutorial Weiterlesen [...]

Die Himmelsrichtungen im Qigong: Warum im Westen starten?

Nach meinem letzten Newsletter bin ich von einer treuen Leserin gefragt worden, was das mit dem Westen als Ausgangsposition auf sich habe... Auszug aus Ilses Mail: "In Ihrem "Tutorial" geben Sie Spezialanweisungen, etwa die Ausrichtung nach Westen. Das erinnert mich doch sehr an die Gebetsausrichtung der Muslime etc. und irgendwie auch an die Geschichte "Die Katze des Ashram".  Können Sie mir die spezifische Wirkung erklären? Die Zunge an den Gaumen während der Übungen ist etwas, das ich Weiterlesen [...]

Tutorial 1: Konzentration

In diesem Tutorial sage ich dir,  wie du gleich in der ersten Übung - der Anfangsposition - deine Konzentration und den Weitblick üben kannst. Außerdem erfährst du, welche Wirkung die Übungen 1-3 im Körper entfalten. Wildgans Qigong ist eine 10-minütige, dynamische und abwechslungsreiche Qigong-Form. Wahrscheinlich ist sie die mit der stärksten Wirkung, da die Choreographie mit den Einzelübungen fein aufeinander abgestimmt und äußerst wirksam ist. Die "Turbowirkung" bestätigen Weiterlesen [...]

Video: Wildgans Qigong als Büroversion mit wenig Platzbedarf

Voilà die erste "Büroversion" von Wildgans Qigong für alle Workaholics, Couch Potatoes und Frischluftverweigerer. Klar ist es besser, draußen in der Natur - am besten im Wald - Qigong zu üben. Dort ist die Luft am saubersten, es herrscht meist Ruhe und das viele Grün ist gut für Geist, Seele und den ganzen Organismus. Leider lässt sich dies nicht immer in den Alltag integrieren, zumal Regen und Schnee auch nicht Jedermanns Sache ist. Schon gar nicht täglich. Deshalb habe ich diese Weiterlesen [...]

Serie Teil 4: Die Sache mit dem Chi: Körperempfindungen, wenn das Chi (Prana) fliesst

In diesem Beitrag möchte ich darüber schreiben, wie Chi sich im Körper anfühlt, was sich durch regelmäßiges Qigong-Training verändern kann und warum der Körper so reagiert. Inspiriert wurde ich beim letzten Workshop, als ich mich mit einem Teilnehmer (Heilpraktiker) etwas länger über Chi und die verschiedenen Körperempfindungen unterhielt. Zeichen des Fortschritts der Qigong-Praxis Aufstoßen, Blähungen, Husten Eine wesentliche Aufgabe von Qigong ist das Heraustransportieren von toxischen Weiterlesen [...]

Das taoistische Dayan Qigong: Allgemeines und Konkretes zur Praxis

Wie wir nun wissen (weil mehrmals geschrieben), zählt das Dayan (Wildgans / Wildgoose) Qigong-System zur taoistischen Kunlun-Philosophie.  Als Erfinder gilt der Mönch Dao An (Geburtsname Wei), der als 12-jähriger Vollwaise nach seiner konfuzianischen Ausbildung in einen buddhistischen Tempel  gekommen sein soll, um dort zu leben. Inspiriert von den Streifengänsen (vielleicht der robustesten aller Gänsearten (sie können bis zu 9000 Meter hoch fliegen), die das Kunlungebirge passierten, entwickelte Weiterlesen [...]

Serie Teil 3: Die Sache mit dem Chi – die fünf großen Richtungen im Qigong

Bei geschätzten 10.000 Qigong-Formen, die es mittlerweile geben soll, möchte ich mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel der Qigong-Stile bringen. Denn es ist als würde man zum Vergleich sagen: "Ballsport? Ja, davon habe ich schön gehört und auch mal was probiert." Die Gemeinsamkeit im letzteren Fall ist oft nur der Ball. Beim Qigong haben alle Formen die Bewegung des Qi (Chi) gemeinsam. Warum also gibt es so viele Qigong-Stile? Was sind die Unterschiede und warum? Was sind deren jeweilige Weiterlesen [...]

Die vier Abschnitte des Da Yan (Wildgans) Qigong Typ I und deren Ziele und Aufgaben

Neben den zigtausenden Qigong-Stilen gibt es eine Form, die sich sehr von den anderen unterscheidet: Da Yan (chin. Wildgans) Qigong. Dieses, auf der Traditionellen Chinesischen Medizin beruhende Bewegungs-Qigog wurde vor etwa 2000 Jahren von taoistischen Mönchen am Kunlungebirge entwickelt und von einer Generation zur nächsten im Geheimen weitergegeben. Erst 1978 wurde das Geheimnis gelüftet und von der Vertreterin der 27. Generation erstmals an die Öffentlichkeit gebracht. Da Yan Qigong imitiert Weiterlesen [...]