Neujahrvorsatz: “Mit der Wildgans will ich 100 Jahre alt werden.”

Alles, nur kein Standard!

Hainburg, Dezember 2015. Anstatt sich mit der gemästeten Weihnachtsgans den Bauch voll zu schlagen, macht sich Snezana Galijas, alias „Frau Wildgans“ die positiven Eigenschaften dieses Vogels für ihre Gesundheit zunutze. Sie übt täglich Dayan Qigong. Dayan ist Chinesisch und heißt Wildgans. Qigong bedeutet „die Lebensenergie trainieren“ und ist eine Jahrtausende alte chinesische Meditations- und Bewegungsform zur Instandhaltung, Pflege, Heilung und Regeneration von Körper und Geist. Wer Qigong schon kennt, ist überrascht, wie anders - dynamisch und abwechslungsreich - Wildgans Qigong tatsächlich ist.

Man mag über die chinesischen Essgewohnheiten geteilter Meinung sein, aber eines haben sie nicht auf der Speisekarte: die Gans. In China gilt die Wildgans nämlich als Symbol für Langlebigkeit, Lebendigkeit, Kraft, Anmut und Ausdauer. Diese robusten Vögel sind in der Lage, ohne Unterbrechung weite Strecken in großer Höhe und bei Kälte zu fliegen. Das haben schon vor über 2000 Jahren daoistische Mönche erkannt, die sich am Rande des Kunlun-Gebirges zur Meditation und Askese zurückgezogen hatten. Diese über 4000 Meter hohen und 2500 Kilometer langen Berge haben in der chinesischen Mythologie spirituelle Bedeutung und werden deshalb auch „Berge des westlichen Paradieses“ genannt. Dort, in der Provinz Sichuan, östlich des tibetischen Hochplateaus am Oberlauf des Flusses Jangtsekiang, und dort, wo die Mönche ihr medizinisches Wissen mit den Beobachtungen dieser Tiere kombiniert haben, findet Wildgans Qigong seinen Ursprung, der jedoch für sehr lange nur einem elitären Kreis zur Verfügung stehen sollte...

Lange geheim gehaltenes Wissen erst 1982 veröffentlicht

Der Überlieferung nach heißt es, ein Vertreter müsse erst über 70 Jahre alt sein und viele Jahre geübt haben, bevor er würdig war, Wildgans Qigong weiterzugeben. So wurde diese Form erst vor gut 30 Jahren von der 80-jährigen Yang Mei Jun in der 27. Generation publik gemacht. Sie unterrichtete bis zum letzten Tag und wurde 106 Jahre alt. Seitdem gilt diese auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Meridianlehre und Akupressur basierende, dynamische Bewegungsform in China als eine der beliebtesten und effektivsten. Sie ist seit 1995 sogar staatlich anerkannt. In Deutschland kennen und beherrschen diese Form allerdings nur wenige.

Snezana Galijas aus dem hessischen Hainburg ist eine davon. Vor 10 Jahren hat sie einen Kurs beim chinesischen Arzt und TCM-Berater Dr. Weihong Yang geschenkt bekommen und buchstäblich Feuer gefangen. „Was gleich in der ersten Nacht in meinem Körper abging, war schon bemerkenswert.“ erinnert sie sich. Seitdem übt die Unternehmerin und ehemalige Sportlerin täglich; draußen und bei (fast) jedem Wetter, wenn sie mit dem Hund raus geht. „In dieser 10-minütigen, abwechslungsreichen Choreographie trainiere, repariere, heile und energetisiere ich den ganzen Körper einmal hoch und runter, inklusive der inneren Organe sowie dem Geist,“ erklärt die dreifache Mutter, die am 1. Januar ihren 50sten Geburtstag feiert. „Ich möchte mit der Wildgans 100 Jahre alt werden und bis zum letzten Tag fit und jugendlich aussehen,“ ist ihr Vorsatz für die zweite Lebenshälfte.

Wer nach der weihnachtlichen Völlerei den Vorsatz fasst, zukünftig effektiv abzunehmen und gesünder zu leben, kann dies z.B. in Snezana Galijas’ Qigong-Kurs lernen.

Über Snezana Galijas
Snezana Galijas ist Werbe- und PR-Texterin und Qigong-Practitioner und treibt seit ihrem 9. Lebensjahr Sport.  Wildgans (Dayan) Qigong hat sie 2005 beim chinesischen Arzt Dr. Weihong Yang gelernt. Dayan ist in Deutschland kaum verbreitet, aber in China seit 1995 staatlich anerkannt. Snezana Galijas ist Inhaberin einer Text-und PR-Agentur im Rhein-Main-Gebiet und betreibt Wildgans Qigong
aus Überzeugung zur Erhaltung ihrer Gesundheit, Beweglichkeit und insbesondere zur Erhaltung und Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit. Seit kurzem gibt sie Workshops und veranstaltet Qigong-Aktivurlaube am Meer.

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