Gerd Truntschka: Eishockeyprofi, LaVita-Gründer

Mein heutiger Interviewgast ist Gerd Truntschka, Gründer und Inhaber von LaVita im niederbayerischen Kumhausen. Der 57-jährige Truntschka galt als einer der technisch besten deutschen Eishockeyspieler. Er war viele Jahre Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und hatte schon als Eishockeyprofi (1975-1994) eine zweite Leidenschaft.

Bereits als junger Spieler beschäftigte er sich intensiv mit Ernährung und deren Einfluss auf Leistungsfähigkeit, Immunsystem und Konzentration. Damals, in den frühen 1980ern, standen Sporternährung und Nahrungsergänzung noch in den Kinderschuhen. Truntschka störte sich an der Konzeptlosigkeit dieser Zeit. Mal stand Vitamin C im Mittelpunkt, dann plötzlich Magnesium, und ein paar Wochen später war es Carnitin usw.

Ernährungspläne für die Mannschaft

Gerd Truntschka suchte nach einer ganzheitlichen Lösung und vertiefte sich immer weiter in das Thema. Schließlich begann er, die Ernährungspläne für die Trainingslager zu gestalten und beriet seine Mitspieler in Sachen Nahrungsergänzung. In dieser Zeit entwickelte sich auch seine Vision. Seit 1999 ist die Vision Realität und heißt LaVita.

Das Beste aus der Natur: schmeckt

Gerd Truntschkas Karriere hat mich schon lange interessiert (die Parallelen sind dem wissenden Leser bekannt), zumal ich selbst seit 10 Jahren LaVita trinke und von Anfang an beeindruckt war, wie schnell es wirkte bzw. wie gut es mir tat. Umso mehr freue ich mich, dass Herr Truntschka Zeit hatte, meine Fragen zu beantworten:

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Herr Truntschka, Sie waren fast 20 Jahre als Eishockeyprofi aktiv. Wie viele Stunden haben Sie damals trainiert?
Das waren ca. 4 Stunden täglich inklusive der Spiele.

Was haben Sie neben dem technischen Training getan, um sich körperlich und mental fit zu halten?
Zuhause habe ich Dehnübungen für den Körper gemacht, aber auch Übungen zur Konzentration und Entspannung.

Wie gingen und gehen Sie mit Stress und Lampenfieber um?
Das war nicht so schlimm. Bei ganz wichtigen Ereignissen war man natürlich konzentrierter und angespannter.

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Wie ernährten Sie sich vor, zwischen und nach den Wettkämpfen?
Ich habe viele Kohlehydrate gegessen, also Müsli, Obst, Gemüse, hochwertiges Fleisch, Fisch und viele Nüsse. Allerdings habe ich größere Mengen an Fleisch vermieden, fast keinen Alkohol getrunken und nichts Fettes, wie Burger, Pommes etc. gegessen.

Nahmen Sie Nahrungsergänzungsmittel und wenn ja, welche?
Ja, ich nahm verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, aber es gab damals nichts Vernünftiges. Deshalb habe ich LaVita entwickelt. Ich hielt und halte nicht viel von synthetischen Vitamin- oder Mineralpräparaten. Außerdem hatte ich keine Lust, mehrere Tabletten oder Ampullen  zu nehmen. Das war im Alltag einfach auch zu kompliziert.

Gab/gibt es Lebensmittel, die Sie meiden?
Neben den oben genannten Punkten: Ich meide Braten, Soßen, Fast Food, Brezeln. Allerdings war ich als Aktiver viel disziplinierter als heute.

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Was taten Sie, um sich vor einem Wettkampf in Stimmung zu bringen?
Ich hatte keine Probleme mich zu motivieren. Wichtig war die geistige Vorbereitung, die ich oft in die Einschlafphase legte und natürlich ein super Warm-up vor dem Spiel.

Was taten Sie, um danach wieder runter zu kommen?
Das war in der Tat schwierig. Wenn es möglich war, sind wir noch 20 Minuten gejoggt, aber der Schlaf nach den Spielen war sehr unruhig und eher kurz.

Was sind typische Verletzungen in Ihrer Sportart?
Verletzungen an Knien und Schulterbändern.

Was haben Sie zur Vorbeugung getan?
Immer hellwach und gut trainiert sein. Das ist aus meiner Sicht die einzige Chance.

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Haben Sie damals und heute (fernöstliche) Meditationstechniken angewendet, z.B. Yoga oder Qigong?
Nein, ich hatte meine eigenen Methoden: Stretchen, Dehnen und Gymnastik zum Entspannen sowie die Visualisierung von Bewegungsabläufen. Das habe ich alles in Eigenregie entwickelt.

Wie hat Sie der Sport persönlich geprägt? Was haben Sie fürs Leben gelernt?
Ich weiß nicht, wie  ich ohne Sport wäre. Da ich von meinem 6. bis 37. Lebensjahr täglich extrem viel Sport gemacht habe, hat mich das natürlich geprägt.

Welche Eigenschaften/Erfahrungen aus dem Sport können Sie für Ihren jetzigen Beruf anwenden?
Disziplin, Kreativität und Beständigkeit. Außerdem bin ich ein Teamplayer.

Welchen Sport treiben Sie heute bzw. wie halten Sie sich fit? Warum ist das wichtig für Sie?
Seit zwei Jahren stehen meine Enkelkinder im Mittelpunkt. Davor habe ich viel Fußball gespielt, war Joggen bzw. habe Krafttraining gemacht. Jetzt fahre ich eher mal Fahrrad und mache etwas Krafttraining, allerdings zu wenig.

Sie sind Gründer und Inhaber von LaVita. Was war die bisher größte Herausforderung in Ihrer beruflichen Karriere?
Die größte Herausforderung waren sicherlich die ersten Jahre. Da galt es zunächst, eine Firma aufzubauen, die sich trägt, mit den täglichen Anforderungen in Bereichen, von denen man keine Ahnung hat, z.B. Logistik, Finanzen, Personalführung, steuerliche/rechtliche Rahmenbedingungen, etc.

Familienunternehmen: Ehefrau, Tochter und Schwiegersohn sowie Truntschkas Bruder arbeiten auch im Unternehmen mit.
Familienunternehmen: Ehefrau sowie Tochter und Schwiegersohn als auch Truntschkas Bruder arbeiten im Unternehmen mit.

Was sind Ihre Ziele für die nächsten 20 Jahre?
Mein Wunsch ist es, Zeit zu haben für meine Familie und weiterhin LaVita zu unterstützen. Dabei ist es nicht mein Ziel, LaVita möglichst groß zu machen. Vielmehr stehen die Qualität des Produktes und die Beratung im Vordergrund.

Wie sieht Ihre ganz persönliche Vorstellung von Altern/vom Alter aus?
Ich möchte möglichst lange fit bleiben, um das zu tun, was ich gerne mache: mich um meine Frau, meine Kinder und Enkelkinder und um meine Firma kümmern und Spaß dabei zu haben.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Truntschka.

Wer mehr über LaVita erfahren und es ausprobieren möchte, kann dies hier tun: www.lavita.de (ID 325181 bei der Bestellung eingeben)

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